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Info-Brief # 26

Februar 2008

Liebe Mitglieder und Freunde der Oldenburger Tafel e.V.!

Zukunftstgestaltende Neuigkeiten geben wir gerne an all unsere Unterstützer weiter.

Was lange währt, wird endlich gut!

Nach langen Jahren der Suche sind wir fündig geworden: Demnächst kann die Ausgabestelle umziehen! Wir wechseln von 75 m2 im Souterrain in behindertengerechte 300 m2 in Bahnhofsnähe. Und das Schönste ist: Unsere Sponsoren ziehen mit

Lebensmittelabgabe

Die Ehrenamtlichen sind erleichtert wegen des Umzugs, denn seit Monaten melden sich wöchentlich 15 neue Nutzer in der Ausgabestelle. Dank offensiver öffentlichkeitsarbeit reicht die Ware für alle, aber die Enge belastet den Arbeitsablauf. Und unser Lager mit haltbaren Lebensmitteln ist durch stetige Spenden von Firmen, Kirchengemeinden und Clubs mittlerweile zu klein. Um allem gerecht zu werden, haben wir die Abgabe etwas modifiziert: Je mehr Oldenburg-Päße pro Haushalt bei uns registriert sind, umso mehr Portionen geben wir aus. Ein Stimmungsbild finden Sie hier auf der Rückseite: In der Vorweihnachtszeit erreichte uns ein Brief, über den sich die Ehrenamtlichen sehr gefreut haben.

Hilfsprojekte

Dank eines beruhigenden Spendenzuflußes, der hoffentlich nicht getrübt wird durch die Diskußionen um UNICEF, konnten wir unsere Hilfsprojekte aufstocken. Wir gelten als verläßlicher Partner in der Versorgung von Kindern, und dieses Engagement wird über den Bundesverband von Firmen honoriert, die Kinderbücher und Hörspielkaßetten schickten.

Öffentlichkeitsarbeit

In Oldenburg gibt es einen neuen Arbeitskreis gegen Armut, in dem bereits mehr als 20 Institutionen zusammenarbeiten; auch hier ist die Tafel aktiv. Ziele sind eine beßere Vernetzung der Hilfsangebote und ein größerer gesellschaftspolitischer Einfluß. Der Wahlkampf hat uns einige Besucher aus verschiedenen Parteien beschert. Weil sie beeindruckt von der Zahl der Nutzer und der Ehrenamtlichen und betroffen von der Enge waren, sagten sie uns gerne ihre Unterstützung zu. Abzuwarten bleibt, wie sich diese praktisch äußert. Die Bereitwilligkeit des Stadtrats, unsere Abfallgebühren zu übernehmen, scheiterte leider an den gesetzlichen Vorgaben: Wir müßten durch Offenlegung unserer Zahlen den Nachweis führen, daß wir die Mittel anders nicht aufbringen können. 2007 hielten wir drei Vorträge über die Tafelarbeit, für 2008 sind bereits acht Termine vereinbart. Immer bitten wir um eine für die Tafel spürbare Gegenleistung für einen lebhaften und informativen Abend, und immer öfter mit Erfolg: Zum Erntedank wird gespendet, Sammelboxen für Haltbares werden aufgestellt, Zuhörer entscheiden sich für eine Mitgliedschaft.

Wir geben natürlich Nachricht, wenn der Umzug von statten geht. Handwerker und handwerklich Geschickte sind herzlich eingeladen, unseren vereinseigenen Bauingenieur zu unterstützen! Wir freuen uns auf ein entscheidungs- und arbeitsreiches Frühjahr und danken allen herzlich für die beständige Unterstützung unserer Arbeit.

Der Vorstand der Oldenburger Tafel e.V.